WHITEPAPER · VOGT PROJEKTCONTROL
Baureife statt Vergabereife
Die ungeregelte Schnittstelle zwischen Planung und Ausführung im Verkehrswegebau
Befunde aus zwei Verkehrsvorhaben und ein Vorschlag für Folgeprojekte. Von Andreas Vogt, Fassung 2.0 vom September 2026.
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Eine Phase ohne Namen
Zwischen der fertigen Ausführungsplanung und dem Baubeginn liegt eine Phase, die in keinem Leistungsbild als eigene Phase geführt wird. Vergabereife ist in der Praxis klar definiert, Baureife nicht.
Bei innerstädtischen Verkehrsvorhaben fehlen abgegrenzte Baufelder und wirksame Puffer. Eine lückenhafte Vorbereitung schlägt dort direkt auf Bauzeit und Kosten durch.
Der Vorschlag: Baureifemanagement
Andreas Vogt schlägt vor, Baureife als feststellbaren Zustand zu definieren: mit einem Kriterienkatalog und einer dokumentierten Freigabeentscheidung des Auftraggebers. Die Leistung dorthin wird eigenständig beauftragt und vor der Vergabe erbracht.
Was steht im Whitepaper?
- Die Normenlage: warum HOAI und AHO Heft Nr. 9 die Baureife nicht als prüfbares Ergebnis kennen
- Befunde aus einem innerstädtischen Straßenbahnvorhaben und aus einem laufenden Brückenbauvorhaben unter Bahnbetrieb
- Das Lösungsmodell Baureifemanagement mit gestufter Beauftragung, Rechtsfolge und Berichtsweg
- Die Übertragung auf Folgevorhaben, einschließlich Aufwandsrahmen und vergaberechtlichem Rahmen
- Anhang A: einen anwendungsfertigen Kriterienkatalog Baureife
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Das Whitepaper auf einen Blick
| Titel | Baureife statt Vergabereife |
| Herausgeber | Vogt ProjektControl UG, Wörnitz |
| Verfasser | Andreas Vogt |
| Fassung | v2.0, Veröffentlichungsfassung, Stand 20. September 2026 |
| Umfang | 29 Seiten, PDF |
| Themen | Baureife, Baureifemanagement, HOAI, AHO Heft Nr. 9, Gesamtkoordination Bau, Last-Planner-Verfahren |
Das Whitepaper ist ein fachliches Diskussionspapier. Es nimmt auf keine laufenden Verfahren Bezug und stellt keine Rechtsberatung dar.
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