Schneller Weg BA 3

Straßenneubau an der höhenfreien Bahnquerung, im direkten Auftrag der Stadt Ingolstadt

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Auf einen Blick

Erster Bauabschnitt im direkten Auftrag der Stadt Ingolstadt. Nach den Leistungen in den Abschnitten 1 bis 2b führt Vogt ProjektControl die Verkehrsanlagen bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme.

1,0Mio. €Baukosten Verkehrsanlagen
14MonateLeistungszeitraum 03/2026 bis 05/2027
direktAuftrag der Stadt Ingolstadt
Lph 8Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung
BW 906Eisenbahnüberführung als Schnittstelle
BW 720Grundwasserwanne als Schnittstelle

Projektsteckbrief

AuftraggeberStadt Ingolstadt, Tiefbauamt, direkter Auftrag
BauausführungWadle Bauunternehmung GmbH
LeistungenLeistungsphase 8, Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung der Verkehrsanlagen, Nachtragsprüfung
IngenieurbauÜberwachung durch ein anderes Ingenieurbüro
ZeitraumMärz 2026 bis voraussichtlich Mai 2027

Verkehrsanlagen im Bauabschnitt 3

An der neuen Bahnquerung der Strecke 5386

Projektbeschreibung

Die Ostumgehung Etting am Schnellen Weg entlastet die Ortsdurchfahrten von Gaimersheim und Etting. Die neue Trasse führt von der Oskar-von-Miller-Straße entlang des Schnellen Wegs bis zur Theodor-Heuss-Straße.

Der dritte Bauabschnitt ersetzt den Bahnübergang der Strecke 5386 durch eine höhenfreie Querung und stellt die Anbindung der Beilngrieser Straße im Endzustand her. Kern der Ingenieurbauwerke sind die Eisenbahnüberführung Nürnberger Straße mit der Bezeichnung BW 906 und die Grundwasserwanne BW 720, deren Überwachung bei einem anderen Büro liegt.

Vogt ProjektControl verantwortet die Verkehrsanlagen: Straßen-, Geh- und Radwegbau, Entwässerung, Sparten, Verkehrsführung sowie Markierung und Beschilderung.

Umfang der Maßnahme

  • Straßenneubau mit Geh- und Radweg
  • Anbindung der Beilngrieser Straße im Endzustand
  • Straßenentwässerung mit Pumpstation für Niederschlagswasser
  • Sicherung und Verlegung von Sparten
  • Verkehrsführung und Verkehrssicherung
  • Markierung und Beschilderung

Besonderheiten

Bahnschnittstelle

Bauen an der Strecke 5386 in Abstimmung mit der DB InfraGO

Ingenieurbau-Schnittstelle

Verkehrsanlagen im Takt von Eisenbahnüberführung BW 906 und Grundwasserwanne BW 720

Planlauf

Prüfung der Werk- und Ausführungsunterlagen des Auftragnehmers, unter anderem für die Pumpstation

Bilder von der Baustelle

Aufnahmen aus dem Bauablauf

Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung der Verkehrsanlagen

Seit 2026 im direkten Auftrag der Stadt Ingolstadt

Leistungsphase 8, Bauoberleitung

Steuerung der Bauausführung der Verkehrsanlagen, Termin- und Kostenkontrolle, Baubesprechungen.

Örtliche Bauüberwachung

Überwachung von Straßen-, Entwässerungs- und Spartenbau, Aufmaß und Qualitätskontrolle.

Planlauf und Freigaben

Prüfung der Unterlagen des Auftragnehmers im Rahmen der Objektüberwachung.

Nachträge

VOB-technische Prüfung von Nachtragsangeboten und Empfehlungen an den Auftraggeber.

Schnittstellen

Abstimmung mit Ingenieurbau, Tragwerksplanung, DB InfraGO und Spartenträgern.

Kenndaten

BauabschnittBA 3, Straßenneubau und Verkehrsanlagen
Baukosten1,0 Mio. € für die Verkehrsanlagen
BauausführungWadle Bauunternehmung GmbH
IngenieurbauEisenbahnüberführung Nürnberger Straße BW 906, Grundwasserwanne BW 720
Zeitraum1. März 2026 bis 2. Mai 2027
Vertragdirekter Auftrag der Stadt Ingolstadt
BeteiligteBauherr Stadt Ingolstadt, Bauausführung Wadle, Tragwerksplanung Ingenieurbüro Grassl für den Stahlüberbau, Bahn DB InfraGO

Projektablauf

Die Stationen des Vorhabens

Leistungszeitraum März 2026 bis Mai 2027
  1. Beginn der Bauoberleitung und Bauüberwachung
  2. Beginn Spezialtiefbau für die Ingenieurbauwerke
  3. Geplantes Leistungsende

Referenzblatt

Titelseite des Referenzblatts Schneller Weg BA 3

Alle Angaben dieser Seite kompakt auf drei Seiten, zum Weitergeben und Ausdrucken.

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Weitere Projekte der Vogt Gruppe stehen in der Übersicht Projekt-Referenzen. Fragen zu diesem Projekt beantwortet Andreas Vogt unter info@vogt-gruppe.eu und +49 9868 9349000.

Bauen an der Bahn: Hintergrund zum Bauabschnitt 3

Antworten auf die Fragen, die bei höhenfreien Bahnquerungen immer wieder kommen

Der Bauabschnitt 3 am Schnellen Weg ersetzt den Bahnübergang der Strecke 5386 durch eine höhenfreie Querung und bindet die Beilngrieser Straße im Endzustand an. Vogt ProjektControl verantwortet seit März 2026 die Verkehrsanlagen, im direkten Auftrag der Stadt Ingolstadt. Die Ingenieurbauwerke, die Eisenbahnüberführung BW 906 und die Grundwasserwanne BW 720, überwacht ein anderes Büro.

Was ändert sich mit einer höhenfreien Querung?

Ein Bahnübergang bindet Straße und Schiene aneinander: Jede Zugfahrt hält den Verkehr an, jede Störung wirkt auf beide Seiten. Mit einer Eisenbahnüberführung fahren Straße und Bahn unabhängig voneinander. Der Umbau ist aufwendig, weil Gradienten, Entwässerung und Anschlüsse neu geordnet werden müssen.

Wie arbeitet man an einer Strecke unter Betrieb?

Alle Arbeiten im Bahnbereich sind mit der DB InfraGO abzustimmen und an Sperrpausen gebunden. Für die Verkehrsanlagen heißt das: Der eigene Bauablauf richtet sich nach dem Takt des Ingenieurbaus, denn Straßenbau ist erst möglich, wenn Bauwerk und Wanne den nötigen Stand haben.

Warum braucht die Entwässerung eine Pumpstation?

In einer Grundwasserwanne liegt die Fahrbahn unter dem Geländeniveau. Niederschlagswasser kann dort nicht im freien Gefälle abfließen, es muss gehoben werden. Die Pumpstation gehört deshalb zu den technischen Anlagen, deren Unterlagen im Planlauf geprüft und freigegeben werden.

Wie ordnet sich der Abschnitt in die Gesamtmaßnahme ein?

Er ist der letzte Baustein der Ostumgehung Etting. Vorausgegangen sind Bauabschnitt 1 und 2a sowie Bauabschnitt 2b. Weitere Vorhaben stehen in der Übersicht Projekt-Referenzen.